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Wer den Teufel küsst ...
Rezension von Christiane Demuth.
Vorteile: spannend, interessant
Nachteile: zu kurz... ;)
Gestern flatterte mir wieder einmal ein neuer Mystery Roman entgegen als ich den Briefkasten öffnete. Heute habe ich ihn gelesen und möchte nun meine Meinung mitteilen.
Eckdaten: Titel: Wer den Teufel küsst... Autor: Dana Kilborne Band-Nr: 300 Erscheinungszeitraum: 11/09
Preis: 3,50 Euro im Handel (3,20 Euro im Abo)
Inhalt: Zwei tote Mädchen am Strand von Smuggler's Point - und beide völlig blutleer! Als Willow davon erfährt, ist sie total geschockt. Nur gut, dass sie selten allein unterwegs ist. Wenn sie nicht mit Danny Ray, dem süßesten Typen aus der Stadt, im Kino ist, trifft sie sich mit Judy oder Gabriel. Dabei kennt sie Gabriel erst seit kurzem, und er scheint Willow etwas zu verheimlichen. Ob er etwas über die Morde weiß? Bald findet sie heraus, dass schon einmal vier Leiche an diesem Strand entdeckt worden sind... vor 66 Jahren. Bedeutet das, jetzt müssen noch zwei Mädchen sterben?
Meinung: Willow wohnt seit etwa einem halben Jahr mit ihrer Mutter und ihrem Bruder in Dedmon's Landing, hat sich aber noch immer nicht so richtig eingelebt und möchte das eigentlich irgendwie auch gar nicht. Sie hat eine beste Freundin, Judy, das reicht ihr. Und dann ist da natürlich noch Danny Ray, in den sie seit dem ersten Tag verliebt ist und dem sie durch einen mehr oder minder glücklichen Zufall immer näher kommt. Doch dann ist da auch noch Gabriel, den sie zufällig am Strand kennenlernt und der sie irgendwie fasziniert, er ihr aber auch Angst macht. Als dann zwei Mädchen tot und blutleer aufgefunden werden, machen die Freunde Willow, Judy und Danny Ray sich daran die Sache aufzuklären, da sie nicht an einen Zufall glauben, schon gar nicht, da dasselbe vor 66 Jahren schon einmal passiert sein soll, ohne dass die mysteriösen Fälle aufgeklärt wurden.
Ich fand die Geschichte um die mysteriösen Morde sehr interessant und unheimlich spannend geschrieben, ich habe den Roman, der 141 Seiten umfasst, in einem Rutsch durchgelesen und hätte auch keine Störung erlaubt, so sehr hat mich dieser Roman gefesselt. Das Erste woran man denken würde, wenn man den Inhalt liest, sind Vampire und man denkt sich 'Nicht noch so ein Roman', aber da ist man glatt auf dem Holzweg. Natürlich geht es auch hier um etwas Übernatürliches, etwas Irreales, aber die Auflösung ist ganz anders, als man es sich vorher vorstellt und zusammen denkt. Der Schreibstil ist sehr flüssig und fesselnd, die Spannung wird immer weiter aufgebaut, bis sie ihren Höhepunkt erreicht hat. Daher möchte man den Roman auch gar nicht mehr aus der Hand legen bis man das Geheimnis, welches den Ort umgibt, gelöst hat. Es gibt ein wunderbares Zusammenspiel der Charaktere und man kann sie sich genau vor seinem geistigen Auge vorstellen. Sie sind jetzt nicht gerade tiefgründig erläutert oder ähnliches, aber das ist auf der geringen Anzahl von Seiten zum einen nicht möglich und wäre zum Anderen auch alles andere als interessant.
Alles in allem ist dieser Mystery Roman einer der besten, die ich bisher gelesen habe und ich spreche dafür eine klare Kaufempfehlung aus.
Sternvergabe: Ich gebe dem Roman ganze 5 Sterne.
Fazit: Sehr empfehlenswert.
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