facebook-logo
Rezi MYSTERY THRILLER 176

Spiel mit der Angst
 

Rezension von Christiane Demuth.

Vorteile: spannend, kein übernatürliches Thema

Nachteile: Widerspruch vom Klappentext zum Buch

Heute wird es zur Abwechslung mal um einen Mystery-Thriller gehen. :)

Eckdaten:
Titel: Spiel mit der Angst
Autor: Dana Kilborne
Bandnr: 176
Erscheinungszeitraum: 13/09
Erscheinungsweise: 1x/Monat
Preis: 3,50 Euro im Handel (3,20 Euro im Abo)

Inhalt (laut Umschlagtext):
Jessie könnte jubeln! Wenn alles glattgeht, wird aus ihr noch eine Profi-Golfspielerin. Wenn alles glattgeht... wonach es gerade nicht aussieht. Denn im Sommercamp reiht sich ein merkwürdiger Vorfall an den nächsten. Nachts sieht Jessie dunkle Gestalten über den Golfplatz rennen, ihr Bungalow wird verwüstet, ihre Sachen werden durchwühlt. Steckt Marysol dahinter, die ihr bei jedem gelungenen Schlag hasserfüllte Blicke zuwirft - oder etwa Evan, ihr heißer Sommerflirt? Jessie weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Nur dass es täglich schlimmer wird und ihre Angst größer...

Meinung:
Jessie ist glücklich, endlich wurde sie ins Golfsommercamp eingeladen und hat die Möglichkeit einen Stipendiumsplatz zu ergattern und dann lernt sie auch noch Evan kennen, den süßesten Typen im Camp. Besser könnte es gar nicht laufen. Doch plötzlich kommt es zu mysteriösen Einbrüchen und nächtlichen Angriffen. Bald weiß niemand mehr wem er noch trauen kann. Die Angst und die Ungewissheit werden immer stärker, so dass jeder nur noch wissen möchte wer oder was dahinter steckt...

Gewohnt spannend kommt auch dieser Roman von Dana Kilborne daher. Nach einer kurzen Einführung und Darstellung der Personen, zieht das Geschehen einen sofort in seinen Bann, so dass man gar nicht mehr umhin kommt den Roman an einem Stück zu lesen.
Meines Erachtens nach ist das Thema keinesfalls weit hergeholt, im Gegenteil, so etwas passiert wahrscheinlich öfter als man denkt, daher ist es auch sehr realitätsnah geschrieben und man kann sich sehr gut in die einzelnen Personen hineinversetzen, man versteht ihr Denken und ihr Handeln. Auch die Darstellung der Personen ansich gefällt mir gut, da sie, trotz der Kürze des Romans, eine gewisse Tiefe besitzen, so dass man sich mit der ein oder anderen Person sogar richtiggehend identifizieren kann.
Der Spannungsaufbau ist kontinuierlich, bis er schließlich seinen Höhepunkt erreicht und des Rätsels Lösung kurz bevor steht. Immer wieder entstehen Wendungen während der Geschichte, so dass man das Ende zu keiner Zeit vorhersehen kann, da im Grunde jeder der Täter sein könnte.
Das einzige, was ich ein wenig zu bemängeln habe, was aber nichts mit dem Roman ansich zu tun hat, ist, dass der Umschlagtext nicht so ganz stimmig ist, da dort von einer Marysol geschrieben wird, die im Roman allerdings nie auftaucht, sondern dort Matilda heißt. Ich weiß nicht, wer für Umschlagtexte verantwortlich ist, wenn es aber jemand Außenstehendes ist, frage ich mich, ob derjenige die Romane wirklich liest. Es ist zwar für den Verlauf der Geschichte etc. nicht relevant, aber mich stört so etwas einfach.

Alles in allem bin ich wieder einmal begeistert und empfehle den Roman ohne Zögern weiter.

Sternvergabe:
5 Sterne!

Fazit: sehr zu empfehlen

Zurück     Nach oben